Jochen Hunger

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1980 – 1987 Studium Architektur und Stadtplanung in Stuttgart (Technische Universität) und Paris (Ecole spéciale d’architecture)

Diplom 1987 „Venezia Projekt“. Ein „natürlicher“ Bauprozess, der auf Elektrolyse im Salzwasser beruht, lässt sich zur Rekonstruktion der Lagunenstadt einsetzen. Persönlicher Referenzpunkt: Kunst, Wissenschaft und Technik sind im Spiel…

1983 Mitbegründer von Argonaut e.V. Argonaut schafft Künstlern aus ganz verschiedenen Disziplinen Öffentlichkeit. Künstlerhaus Stuttgart als Basis für Experimente auf allen Ebenen: Klang, Bild, Performance, Installation, Photo, Video, Musik.

1987 Gründung der Experimentierplattform LAB F AC (Labor für Architektur), mit Bernd Hoge und Finn Geipel. Dritter Preis Deutsches historisches Museum in Berlin (1988), Realisierung bewegliche Überdachung der antiken Arenen in Nîmes; Ökologische Utopie „Neckarprojekt“ zur IGA 93 in Stuttgart, zusammen mit dem Agrarbiologen Michael Kleyer.

Jochen Hunger leitet von 1993 bis 1997 Bauprojekte für die Hilti AG, Schaan (Liechtenstein)

Seit 1997 Ausstellungen und Inszenierungen für ein breites Publikum

Er ist im Team, das den Beitrag von DaimlerChrysler zur EXPO 2000 , genannt „LAB01“, erarbeitet.

Seit 1998 Kooperation mit dem französischen Szenographen François Confino.

2000 Projektleiter schlüsselfertige Realisierung des AUDI Pavillons in der Autostadt Wolfsburg.

2001 entwirft Jochen Hunger für Hüttinger/Schwaig die Etage „Exploration and Discovery“ im Glasgow Science Centre.

Im gleichen Jahr gewinnt „Maximorphose“, das Konzept einer Bionik-Erlebniswelt für den Maximilianpark Hamm, einen eingeladenen Wettbewerb.

2002 beauftragt der Ruhrzoo Gelsenkirchen „ZOOM“, den Entwurf einer Medialen Inszenierung. Die detaillierte Studie umfasst drei Kontinente (Afrika, Asien und Amerika) – die Umsetzung ist im Gange und endet 2008.

2000 Büro Visionville in Berlin: zwischen 2001 und 2005 „BerlinProjektor“, „Schloss-Vitrine“ (ein mediales Schaufenster für die Stiftung Preussischer Kulturbesitz im Berliner Schloss) und HUFO, ein ideales Projekt für ein ethnologisches Museum auf dem Marx-Engels-Forum

2003 Neuinszenierung des AUDI PAVILLON in der Autostadt

2004 Assoziation mit François Confino und Basis in Südfrankreich. Gemeinsame Projekte:

2004-05 Museo Nazionale del Cinema, Turin; anlässlich der Sonderausstellung „Cavalcarono insieme“, Kino und Fernsehen in Italien seit 1945, wird eine neue Ausstellungsetage im Kinomuseum in der Mole Antonelliana eröffnet. Sie ist dem Fernsehen gewidmet.

2004-05 „Beerba“, Bar-Restaurant in Turin, inspiriert von den Farben des Bieres.

2004-05 „Collapse?“, begehbare Version eines Buches des kalifornischen Biologen Jared Diamond für das Natural History Museum of Los Angeles County.

2004 bis 2007 Museo de‘ll Automobile, Turin; 2004 Vorkonzept einer Neugestaltung der Sammlung.

Jochen Hunger bezieht 2005 Office Marlo, in Marloffstein bei Erlangen.

Aktuell:

“Séismes et volcans”: Ausstellung im Palais de la découverte, Paris – Eröffnung: Oktober 2007

“Cold war(s)”: Die Auswirkungen des Kalten Krieges auf die Menschen zu beiden Seiten des Eisernen Vorhanges, subjektive Sicht, 20 Jahre nach dem Fall der Mauer (- 2009)

“Poetry jockey”: Eine interaktive Installation zum Poetenfest Erlangen, 2007